Dienstag, 15. Mai 2012Was für Momente!
Unglaublich, was in den letzten Tagen so alles passiert ist...
Am Samstag (12.05.2012) war mein Schwager Jan mit mir im Thüringer Wald - beim 72,7 km langen Supermarathon des Rennsteiglaufes. Wahnsinn. So weit und so lange bin ich noch nie gelaufen und es ist ein unbeschreibliches Gefühl auf der Strecke und natürlich im Ziel zu sein. Richtig toll! Es herrschten optimale Laufbedingungen und eine entspannte Atmosphäre unter den Läufern. An den Verpflegungsstellen gab es leckere Sachen, wie Heidelbeerschleim (ich hätte nie gedacht, dass mir das so gut schmeckt), Fettbemmen mit sauren Gurken und natürlich Tee, Vita Cola, Wasser, Zitronen, Bananen, ... Die wunderbare Aussicht entschädigte etwas für die doch sehr anstrengenden neun Stunden Dauerlauf... Besonders schön: Meine Schwester und Nichte waren als Zuschauer mitgereist. Anfeuerung und Unterstützung vom Streckenrand und beim Start und im Ziel sind richtig richtig schön... Am Dienstag (15.05.2012) war ein Handball-Event an unserer Schule. Anna Leibniz hatte die Bewerbung von Seiten der Schülerschaft organisiert, ich hatte den schulorganisatorischen Teil in der Hand. Umso erleichtert waren wir, als dann schließlich die Torwartlegende Wieland Schmidt uns sogar Promi und Handballstar Stefan Kretzschmar in die Dreifelderhalle eintraten. Sie führten eine tolle VIP-Handballstunde für ausgewählte Schüler durch. Im Anschluss daran waren sie auf dem Schulhof (fast) alle anderen Schüler seh- und fotografierbar. Das Wetter hat mitgespielt (Danke
Sonntag, 29. April 2012Anders
Es gibt manchmal so Tage, da kommt alles etwas anders als man denkt. So ging es mir in den letzten Tagen. Und kaum hatte ich mir aus dem veränderten Bild ein paar Schlüsse für die kommende Zeit gezogen, kam noch einmal alles anders.
Was hat mir das alles gezeigt? (i) Dass ich mich manchmal entscheiden muss, was mir wichtig ist.(ii) Dass mir manchmal schwer fällt, meine Meinung und meine innere Stimme von der "Stimme Gottes" zu unterscheiden und (iii) dass es auch gut tun kann zu sehen, dass Dinge, wie Auftritte oder Sportveranstaltungen auch ohne mich stattfinden können. Mittwoch, 18. April 2012Kommentare (0) Trackbacks (0) Zwei Buchempfehlungen
"...you'll want to claw the pages from this book and shred them" - so schreibt Lisa McMann über eine Geschichte, die Elizabeth Scott geschrieben hat. Trotzdem eine Buchempfehlung? Ja - trotz der Widerwärtigkeit des Geschriebenen und der schockierenden Inhalte. Das Buch birgt die traurige Geschichte eines Mädchens, welches Wiedergeboren wird; aber es ist eine Wiedergeburt im denkbar abscheulichsten Sinne. Der Titel des Buches lautet "living dead girl". Eine gute Seite hat das Werk - man hat es in ein paar Stunden gelesen. Wenngleich man ihm in Gedanken länger nachhängen wird und eine Diskussion über die Inhalte lohnenswert ist.
Eine weitere Buchempfehlung ist das Werk "Q" vom anonymen Buchautorenteam, welches dem Autoren mit "Luther Blisset" betitelt. Für dieses Werk muss man allerdings etwas mehr Zeit zum Lesen einplanen - wird aber sehr gut dafür entschädigt. Der historische Roman befasst sich mit der Zeit des 16. Jahrhunderts. Inhaltlich dreht es sich um Wiedertäufer, aber auch Protestanten und natürlich die katholischen Kirche (sowie vielen anderen Randthemen). Es ist ein spannender Kriminalroman, der auch vom Leser Einiges abverlangt. Doch lässt man sich auf die gewöhnungsbedürftigen Zeitsprünge zu Buchbeginn ein, wird man mit bemerkenswerten Details und Ansichten, auch in Glaubensfragen des Christenstums belohnt. Quer durch Europa führt die Reise von dem mysteriösen Mann namens Q und der Person, die viele Namen trägt. Das Buch ist für mich eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Montag, 2. April 2012Rückschau
Ein gut gefülltes Wochenende liegt hinter mir. Neben dem unten angekündigtem Musical stand der Geringswalder Schlossberglauf und ein Fußballspiel auf dem Programm.
Sie schwingen große Reden, doch es ist nichts als hohles Geschwätz. Noch schlimmer ist, dass sie mit ihrem zügellosen Leben alle wieder in die Sünde hineinreißen, die gerade erst den falschen Weg verlassen haben und mit knapper Not entkommen sind. Sie versprechen anderen die Freiheit, sind aber selbst Gefangene ihrer Leidenschaften. Denn von wem ich mich überwältigen lasse, dessen Gefangener werde ich. (2. Petrus, 18-19) Auch ich habe Dinge, denen ich nachhänge. Doch ich arbeite daran, dass ich nicht ihr Gefangener werde... Schöne Woche und ein gesegnetes Osterfest! Dienstag, 28. Februar 2012Kommentare (0) Trackbacks (0) Solokonzert von Mirko und Band
Auf eine vielversprechende Musikveranstaltung möchte ich heute hinweisen. Mirko Böttger ist am 31.03.2012 in Markkleeberg zu hören. Dabei erklingt tolle Stücke aus der Musicalwelt.
![]() Ich werde das große Vergnügen haben, ihn auch bei einem Stück zu begleiten. Freitag, 10. Februar 2012Gedanken
Da ich diese Woche Zuhause bleiben musste (ich konnte nicht laufen), blieb mir Zeit, für andere durchaus interessante Dinge. Am Dienstag las ich beispielsweise Folgendes:
„Redet nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle“ (Eph, 4, 29). Wie oft beschweren wir uns über irgendwelche Dinge. Dabei schadet Rummecker, Mosern, Schimpfen und Beklagen uns, unserem Leben und dem Zusammenleben mit anderen Menschen. Immer wieder treffe ich auf Arbeit oder auch in der Freizeit auf Worte der Klage, des Ärgers und der Unzufriedenheit. Aber Klagen und Jammern ist schlicht und einfach eine Sünde. Joyce Meyer stellt dies in ihrer Bibelanalyse klar heraus. Wer hat schon Freude daran, immer nur unzufriedenen Menschen zu begegnen? Sollte der Blick nicht auf das Schöne, Wunderbare und Gelungene gerichtet sein. Damit möchte ich nicht einen blauäugigen und unkritischen Gang durchs Leben fordern, aber zu etwas mehr Dankbarkeit gegenüber den vielen kleinen und großen Dingen ermutigen. Warum müssen wir uns über die immer größeren Belastungen auf Arbeit beschweren? Können wir nicht glücklich sein, eine Arbeit zu haben und damit Geld zu verdienen? Warum sollten wir nicht friedvoll, ohne Neid, Lästerei und Argwohn durch den Tag gehen? Er bietet doch so viele Gelegenheiten, fröhlich und dankbar zu sein. „Geht durch die Tempeltore ein mit Dank, betretet den festlichen Vorhof mit lautem Lob! Preist ihn! Rühmt ihn!“ (Ps, 100, 4). Es gibt viele Menschen, den gelingt das offensichtlich sehr gut. Lasst es uns ihnen nachtun. Bitte nicht falsch verstehen. Ein offenes Ohr für die Sorgen unseres Nächsten sollten wir immer haben. Auch sollten wir versuchen, die nötige Unterstützung zu geben, sei es durch Gebet, Trost oder nützliche Ratschläge. Aber Jammern allein hilft nicht. „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.“ (2. Kor, 1, 3-4) Und noch etwas Spannendes habe ich am gleichen Tage entdeckt. Im Büchlein mit dem Namen „Neuzeitliche Umgangsformen“ steht im Schlusswort: „Von dem Standpunkt ausgehend, daß Armut keine Schande sei, überbieten sich manche unsrer Zeitgenossen in unnützen Klagen. Sie halten es für angebracht, sich in tiefer Beziehung vor Fremden zu entblößen. Erzählungen über vergangene schöne Zeiten, über günstige Vermögenslage und das Lobpreisen des glücklichen Sternes, unter dem man gelebt hat, nehmen kein Ende. 'Früher konnte ich mir das leisten' – nur allzuhäufig vernehmen wir es auch von Menschen, denen wir einen vergangenen Glanz noch nicht einmal glauben. Das Jammern um verflossene Herrlichkeiten macht zudem stets einen schlechten und unwürdigen Eindruck. Weit besser ist es, sich mit dem Gegebenen abzufinden und in der neuen Lage Haltung zu bewahren. Sie ist die edelste Waffe im Lebenskampf, stärkerer Beweis für das, was man einst war, als der elegische Rückblick. Nicht, was der Mensch tut, drückt ihm den Stempel auf, sondern das Wie seiner Lebensführung, seines Auftretens.“ (S.38). Das Werk aus dem der Text stammt, muss, leider ist das Jahr nicht angegeben, aus dem frühen 20. Jh. stammen. Schon hier wird deutlich, welch schlechten Eindruck Jammern macht, wenngleich ich den nachfolgenden Formulierungen nicht zustimmen kann. Haltung als edelste Waffe im Lebenskampf? Und das Wie soll bedeutsamer als das Was sein? Uneingeschränkt kann ich das nicht gelten lassen. Ist das nicht die Frage danach, ob nun der Weg zum Ziel selbst oder das Ziel wichtiger sind? Sicherlich, es gibt Wege, die man nicht einschlagen sollte, um gesteckte Ziele zu erreichen. Was uns zur nächsten schwierigen Fragen führt: Darf man ein ethisch wünschenswertes Ziel mit ethisch umstrittenen Methoden zu erreichen versuchen? Ist der Weg Mühsal, und das Ziel die Belohnung? Oder ist nicht auch der Weg Freude genug? Hat das Leben keinen Sinn mehr, wenn man alle Träume verwirklicht hat? Geht das überhaupt? Stirbt mit der Hoffnung, ein Ziel jemals zu erreichen nicht auch die Kraft, den Weg weiter zu gehen? Eine lange währende Diskussion findet sich bereits hier in diesem Forum: Ohne alle Beiträge analysiert zu haben, folgt nun meine Einschätzung zu der Sache: Ein Weg ohne Ziel ist nicht viel wert und dient dem Selbstzweck. Ein richtiges Ziel gibt dem Weg erst einen Sinn. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh, 14, 6). Jesus weist uns den Weg. Alle Ziele, die wir haben, sollten auf das Ziel ausgerichtet sein, welches im 1. Petrus, 1, 8-9 formuliert ist „Ihn habt ihn nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit.“ Da damit das große Ziel festgelegt ist, bleibt unser Streben nach dem richtigen Weg. Und dass dies mehr als schwierig ist, zeigen viele bedenkenswerte Entscheidungen in unser aller Leben. Für mich und sicherlich auch für Jesus ist das Ziel letztlich entscheidend: Fehler begehen und falsche Entscheidungen treffen, das tun wir alle. Jesus kann sie uns alle vergeben, da er uns liebt. Wichtig ist, dass wir immer in die richtige Richtung gehen, egal, wie mühsam, wie steinig, wie lang oder wie kompliziert die Strecke wird. Zu guter Letzt: Und ein toller Beleg dafür, dass es nicht schlimm ist, wenn man mal was nicht versteht, gibt es hier. Es ist für mich gleichzeitig eine Ermutigung, sich erfahrenen Bibellesern bei Fragen anzuvertrauen oder auch Anregungen dazu im Gottesdienst zu erhalten: „Philippus lief hin und hörte, dass der Mann laut aus dem Buch Jesaja las. Er fragte den Äthiopier: "Verstehst du eigentlich, was du da liest?" 31"Nein", erwiderte der Mann, "wie soll ich das denn verstehen, wenn es mir niemand erklärt!" Er bat Philippus, einzusteigen und sich neben ihn zu setzen. Gerade hatte er die Sätze gelesen: "Wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll, hat man ihn abgeführt. Und wie ein Lamm, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen. Er wurde gedemütigt, nicht einmal ein gerechtes Urteil war er seinen Peinigern wert. Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde. Denn man hat sein Leben auf dieser Erde vernichtet." Der Äthiopier fragte Philippus: "Von wem spricht hier der Prophet? Von sich selbst oder von einem anderen?" Da begann Philippus, ihm die rettende Botschaft von Jesus anhand dieses Prophetenwortes zu erklären.“ (Apg, 8, 30-35) Montag, 16. Januar 2012Bewegte Wochen
Mit dem Skilager in der Wildkogel-Arena wartete in der zweiten Januarwoche ein besonderer Schuljahreshöhepunkt auf die Siebtklässler und mich.
![]() Bereits die Woche zuvor war sportlich gesehen sehr bewegend. Ein Familienhallensportnachmittag stand auf dem Programm. Eine kleine Empfehlung: Jeden zweiten Samstag findet in Annaberg ein Lobpreisabend statt. Weitere Informationen gibt es hier. Samstag, 24. Dezember 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Gesegnetes Weihnachtsfest...Sonntag, 11. Dezember 2011Weihnachtszeit
Es ist schon etwas länger her, als ich den letzten Eintrag geschrieben habe. Das spannende ist ja, dass ich umso weniger schreibe, je mehr passiert. Da so viel passiert ist, hatte ich mir nicht die Zeit nehmen können, etwas dazu aufzuschreiben. Das möchte ich auch jetzt nicht nachholen, ich würde sowieso die Hälfte vergessen. Nur zwei kleine Dinge, die mir spontan einfallen und die nicht allzu sehr persönlich sind. Nach dem ich das Buch "The Help" gelesen hatte, fand (fast wie abgesprochen) der Kinostart in Deutschland statt. Und es bekommt nicht nur das Buch, sondern auch der Film, eine Empfehlung von mir. Wenngleich das Buch (zumindest das englische) wie so oft, besser ist als der Film.
Die zweite Sache... oh, muss los... Mittwoch, 16. November 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Notizen am Buß- und Bettag
Es gibt Menschen, die haben gelegentlich das Gefühl, überflüssig zu sein: Nicht so wichtig genommen zu werden, wie sie es in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Menschen gerne hätten. Sei es in Gesprächen mit Freunden oder Kollegen, mit Eltern oder Kindern, mit dem Partner oder der Partnerin. Dieses Gefühl kann sich in einen Gemütszustand verändern, der zu Verdrossenheit, Unlust und depressiven Haltungen führt.
Manchmal ist es gut, wenn man sich selbst nicht so wichtig nimmt und gelassen auf solche Situationen reagiert. Denn nicht immer muss man im Mittelpunkt stehen. Ganz unbeteiligt zu bleiben, also scheinbar "Luft zu sein" ist allerdings ebenso in vielen Fällen nicht wünschenswert. Mitunter hilft eine Reflexion über die Geschehnisse, um sie in die richtige Relation zu setzen und die eigene Position zu orten. Ist es notwendig, meiner Person einer größere Bedeutung beizumessen? Ist mein Beitrag, meine Ansicht, meine Einstellung zu der Thematik so wichtig und nützlich für die Inhalte oder Ziele einer Kommunikation? Sollte ich versuchen, den oder die Gesprächspartner zu einer veränderten Haltung bewegen? Was sind die Gründe für das Überflüssigkeitsgefühl? Zu wenig eigener Einsatz oder die Gleichgültigkeit des oder der Anderen? Lösungen sind in Entwicklung von Gelassenheit, direkter oder indirekter Konfrontation oder Flucht zu suchen. Jede dieser Möglichkeiten hat Potenzial und sollte abgewogen werden. PS: Mein Stagepiano ist nun da Donnerstag, 10. November 2011Montag, 31. Oktober 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Ich flieg zwischen Welten hin und her...
Kennst du das? Das sind die letzten Worte aus dem Song "Wenn ich tot bin" von Annette Humpe und Adel Tawil. Möchte dieses Mal nicht den ganzen Songtext hier zitieren, wen der Song interessiert, kann ihn ja mal googeln.
Die Oktoberferien neigen sich nun dem Ende und irgendwie fand ich bislang noch nicht die Zeit, mal wieder etwas zu bloggen. Dies möchte ich nun am Reformationstag nachholen. Das die Reformation für uns ein bedeutsames Ereignis war, ist vielen nicht mehr ganz präsent. Ich vergegenwärtige mir diese Tatsache auch nicht unentwegt, wurde aber bei der Lektüre eines Romans wieder darauf gelenkt. In dem Roman "Der Diakon von Monstab" (Hering & Hering), welches mir ausgeliehen wurde, dreht es sich um die Zeit nach der Reformation und dies ganz konkret in unserer Region, also der Raum Geithain-Altenburg. Neben einigen spannenden theologischen Fragestellungen, die im Zuge der Handlung diskutiert werden (die möchte ich an dieser Stelle ausblenden), erhält der Leser einen guten Einblick in die Lebensweisen unserer Vorfahren. Erstaunlich, wie kurz die Wege heute geworden sind. War es früher eine mehrtägige Reise zur Messe nach Leipzig, ist man heute an einem Tag locker hin- und zurück gefahren. Was früher vielleicht ein- oder zweimal auf sich genommen wurde, wird von vielen heutzutage täglich bewältigt. Doch auch die Umgangsformen in den Familien, die Bedeutung von Werten wie beispielsweise häusliche Disziplin und der Anteilnahme an gesellschaftlichen Problemen ist stark verschieden zu der heutigen. Möge dies nicht in Vergessenheit geraten. Eine Buchempfehlung möchte ich an dieser Stelle noch bieten. Wenngleich ich noch nicht komplett durch bin; das Buch "The Help" von Kathryn Stockett ist lesenswert. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings der lustige Sprachstil, welcher die die uns bekannte Grammatik nicht ganz so ernst nimmt. I scan down my prayer list. My Mae Mobley got the number one rung, then they's Fanny Lou at church, ailing from the rheumatism. My sisters Inez and Mable in Port Gibson that got eighteen kids between em and six with the flu. When the list be thin, I slip in hat old stinky white fella that live behind the feed store, the one lost his mind from drinking the shoe polish. But the list be pretty full tonight. (S. 23) Übrigens: Wer nicht so gerne ließt, im Dezember kommt der Film in den deutschen Kinos. Ja, in den Ferien findet man nicht nur Gelegenheiten zum Lesen sondern auch zum Reisen. In der ersten Ferienwoche statteten wir der Stadt der Liebe einen Besuch ab. Sehr beeindruckend, diese riesige Metropole. Natürlich nicht zu vergleichen mit der Ruhe und Abgeschiedenheit, die wir im Sommer in Schweden genossen, aber auf ganz andere Weise einen Besuch wert. Da wir länger als nur ein Wochenende in der französischen Hauptstadt waren, konnten wir auch mehr als nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt genießen. So sollte jeder auch mal einem Pariser Parks einen Besuch abstatten und sich Zeit nehmen, auf den lustigen Stühlen Platz zu nehmen und sich von der Großstadthektik etwas zu diskutieren und die Sonne genießen. Hier ein paar Bildchen: Mittwoch, 5. Oktober 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Ist gut noch gut genug?
In meinen Schul- und Studienjahren wollte ich besonders bei Dingen, die mir wichtig waren, möglichst gut sein. Das war bei der Vielfalt der Dinge manchmal gar nicht so einfach, aber es gelang mir irgendwie. Belegarbeiten, Exkursionsberichte, Vorträge und Analysen sowie die Vorbereitungen auf Prüfungen sollten das in meinem Rahmen bestmöglichste Produkt meiner Tätigkeit werden. Dies ist natürlich mit einem erhöhten Arbeits- und Zeitaufwand verbunden und so manch' Anderer kam deutlich weniger Einsatz durch die anstehenden Aufgaben. Wenngleich ich dazusagen muss, dass bei diesen Menschen oftmals die eine oder andere Prüfung wiederholt werden musste oder eine schlechte Note abgefasst wurde. Dem beugte ich mit Ausdauer und Arbeitsbereitschaft, ja mit Spaß und Freude an der Arbeit und deren inhaltlichen Ausgestaltung vor. Ich blicke gerne auf diese Zeit zurück.
In meinem Referendariat vor etwa vier Jahren hatten wir im Fach Pädagogik/Psychologie eine Seminarleiterin, die sehr viele interessante und anscheinend bewährte Ansichten für uns bereithielt. Im Anbetracht der doch mitunter anstrengenden Zeit für Referendare äußerte sie ein Motto, nach dem sich ihrer Meinung nach, ein (Neu)Lehrer gut durch die erste Zeit schlagen kann. Es lautete Gut ist gut genug. Anfangs hegten sich bei mir diesbezüglich Zweifel. Widersprach es doch meiner Vorstellung vom Streben nach einem möglichst optimalen Gelingen. Später konnte ich mich mit diesem Motto besser anfreunden. Schließlich war "gut" ja noch nicht schlecht und es schont damit ja auch Ressourcen; es bleibt Kraft für andere Dinge und auf die aufwändigen Stundenvorbereitungen der Anfangszeit bezogen, erschien es als gute Möglichkeit des Selbstschutzes. Mittlerweile sehe ich diese Lebenseinstellung kritischer. Manchmal gelingt ohne volle Hingabe nicht mal mehr ein gutes Ergebnis. Ich blicke manchmal auch auf verschiedene Produkte meiner Arbeit zurück und frage mich: "Hättest du das nicht noch besser hinbekommen?" Und genau diese so wichtige Reflexion führt bei mir unweigerlich zu Selbstkritik und ernsthaftem Hinterfragen. Und so komme ich nun zu der Gegenfrage, die in vielen Bereichen das alte Motto ersetzen könnte: Warum nicht das Beste? Wenn ich für mich persönlich das Beste gebe, kann ich mit ruhigem Gewissen auf das Geschaffene zurückblicken. Fehler oder Flüchtigkeiten können nie ausgeschlossen werden. Und keiner verlangt, dass man an unwesentlichen Aufgaben schlaflose Nächte zubringt. Aber als grobe Richtungsweisung kann diese Frage an sich selbst dienen. Prioritäten setzen und dabei die regelmäßigen Aufgaben des Tages nicht vernachlässigen, ist die Kunst des richtigen und vielleicht auch effektivsten Handelns. Dazu noch ein kleines Zitat: "Ist es nicht so, dass die Männer und Frauen, die mit Jesus unterwegs sein wollen, dem Schöpfer verpflichtet sind, auch im Bereich des Denkens das Beste zu geben? Das Denken ist doch die wundervolle Fähigkeit, die Gott dem Menschen gegeben hat, damit dieser die Schöpfung entdecken und beobachten, jedes Teil mit dem anderen vergleichen oder sie einander gegenüberstellen und, wenn möglich, so gebrauchen kann, dass sie die Herrlichkeit des Schöpfers widerspiegeln" (MacDonald). Und ein berührendes Lied am Ende Samstag, 24. September 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Nichts auf der Welt kann Ausdauer ersetzen...
In meinem Büro an der Wand hängt schon seit Jahren ein Zettel, dessen Inhalt ich mir auch gestern Abend wieder bewusst gemacht hatte. Darauf ist zu lesen:
"Nichts auf der Welt kann Ausdauer ersetzen. Talent nicht, es gibt nichts Alltäglicheres als erfolglose Menschen mit Talent. Reichtum nicht, die Reihe der Reich-Geborenen, die arm sterben, ist endlos. Genialität nicht, das verkannte Genie ist beinahe schon sprichwörtlich. Bildung nicht, die Welt strotzt von gebildeten menschlichen Wracks. Glück nicht, seine Launenhaftigkeit hat Könige gestürzt. Ausdauer und Zielstrebigkeit allein sind allmächtig." Dazu fand ich eine passende Stelle in einem Büchlein: "In der ersten Kurve vorne zu lieben bedeutet noch gar nichts, wenn man nicht die Kraft und Ausdauer hat, das Tempo bis zum Ziel durchzuhalten. Man muss dazu gleichmäßig durchziehen können, und ein guter Läufer ist darauf eingestellt, im Endspurt die Geschwindigkeit auf den letzten paar Metern noch zu erhöhen. Läuferisches Talent allein reicht nicht aus, wenn man nicht gleichzeitig genügend Ausdauer besitzt." (G. MacDonald) Dies gilt natürlich nicht nur für das Laufen. Es ist auf die Schule (z. B. Oberstufe mit Abitur als Abschluss), Ausbildung und beruflicher Werdegang, das Studium, ja, ich meine sogar das ganze Leben in Familie und Freizeit übertragbar. Etwas, was in diesem Zusammenhang steht, aber mir in dieser Form noch nicht so bewusst vor Augen geführt wurde, ist folgendes Zitat, welchem ich ebenso sehr beipflichten kann: Eine der traurigsten Erfahrungen, die man wohl machen kann, ist, dass einem im Alter die Augen aufgehen und man erkennt, dass man lediglich einen Bruchteil seiner Fähigkeiten genutzt hat. (V. W. Burrought) Gott möchte, dass wir aufmerksam sind und nachdenken; nicht, dass wir gedankenlos herumlaufen. Gedankenlosigkeit ist das Resultat von Faulheit, Aufmerksamkeit das Ergebnis von Disziplin. Mit diesen Zitaten möchte ich heute schon enden und mir Kommentare zu anderen aktuellen Ereignissen ersparen. Wie heißt es so schön: Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt. Mittwoch, 21. September 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Mathe ist kein 'Klacks'
Heute aufgrund des chronisch knappen Zeitbudgets nur ein Bild, was mich etwas gerührt hat und ich irgendwie sehr schön fand:
![]() Kleiner Kommentar: Ich hatte mit meinem Mathekurs die erste Leistungskontrolle geschrieben. Und da man als Lehrer ja in dieser Zeit nicht so sehr viel zu tun hat, hab ich meine Bleistifte gespitzt. Beim Wegschaffen der Bleistiftüberreste fiel mein Blick in den Papierkorb. Da ich nicht weiß, wem die Banane gehört hat (und ich die Kontrollen gerade kontrolliere), hoffe ich, dass sich das Üben gelohnt hat. |
KalenderSucheKategorienBlog abonnierenVerwaltung des Blogs |